Satzung


Satzung des Vereins

„Akademie zur Wahrung musikhistorisch angewandter Kunst“
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Zweck

1. Der Name des Vereins lautet : Akademie zur Wahrung musikhistorisch angewandter Kunst. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz „e.V.“
2. Er hat seinen Sitz in Freiberg/Sachsen.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4. Der Zweck des Vereins ist :

Die historische Entwicklung der Ausdrucksweisen in den künstlerischen Gebieten wird heute nur noch ansatzweise dargeboten. Werke vergangener Zeiten werden in die Gegenwart transportiert, damit sie der heutige Mensch auch verstehen kann. Aber die Menschen aus den vergangenen Epochen hatten ihre eigene Problemstellung, die sie mit ihren damaligen Mitteln künstlerisch zum Ausdruck brachten.
Diese Mittel sollen nicht in Vergessenheit geraten !
Die intensive Beschäftigung mit der Vergangenheit in Wort und Ton und die Darstellung, je nach Erkenntnisstand in unverfälschter Weise, das ist das Ziel.

5. Der Zweck wird insbesondere verwirklicht :
In Form von Konzerttätigkeiten, die durch die Forschung und Erforschung bestimmter Problemstellung in Verbindung mit geeigneten Musikstücken zum darstellenden Aspekt für das Publikum begreiflich angelegt werden.

§ 2 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig.
Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen
nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Jedoch Lehrtätigkeit wird vergütet. Es werden die Materialkosten und bei auswärtigen Künstlern die Fahrtkosten in tatsächlicher Höhe erstattet.
Keine Person wird durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder überhöhte Vergütung begünstigt.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

1. Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder jede juristische Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
2. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages ist nicht anfechtbar und muß nicht begründet werden.
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod. Bei der Beendigung durch Tod kann diese durch die Erben fortgesetzt werden.
2. Der Austritt erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Vorstand in schriftlicher Form.
3. Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt, oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt. Das Mitglied kann sich in der Mitgliederversammlung zu den Vorwürfen äußern oder eine schriftliche Stellungnahme an den Vereinsvorstand innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe einreichen.
§ 5 Die Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 6 Der Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich aus einem ersten und zweiten Vorsitzenden und einem protokollierenden Mitglied zusammen. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder des Vereins sein, mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig.
2. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 2 Jahren einzeln gewählt und bleiben bis zur Wahl des Nachfolgevorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.
3. Es sollen jeweils der erste oder zweite Vorsitzende mit dem weiteren Vorstandsmitglied den Verein in der Öffentlichkeit vertreten.
4. Rechtsgeschäfte ab einem Geschäftswert von 3000 Euro sind nur im Innenverhältnis geltend.
5. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll in der Regel eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die des zweiten. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer sowie dem ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem zweiten Vorsitzenden zu unterschreiben.
Folgende Aufgaben hat der Vorstand zu bewältigen:
– die Führung der laufenden Geschäfte
– die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung
– die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
– die Buchführung
– die Verwaltung des Vereinsvermögens

§ 7 Die Mitgliederversammlung, Zuständigkeit, Einberufung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für :
– die Wahl und Abberufung der Vorstandesmitglieder
– die Wahl der Kassenprüfer
– die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das kommende
Geschäftsjahr und Festlegung der zu zahlenden Gelder, die zur Verwirklichung des Vereinszweckes benötigt werden.
– die Entgegennahme des Jahresberichtes und die Entlastung des Vorstandesmitglieder
– die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
– die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
1. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr abgehalten. Die Einberufung erfolgt schriftlich oder per Mail unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen.
2. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis zu einer Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder Änderungen der Mitgliedsbeiträge zum Gegenstand haben.
3. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.
4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist auf der Einladung hinzuweisen.
5. Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 beschlossen werden.
6. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§ 8 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sind, auf die Dauer von 2 Jahren und bis zur neuen Wahl der Nachfolger. Diese überprüfen am Ende eines Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Die Kassenprüfer erstatten Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 9 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angaben des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekanntzugeben.

§ 10 Auflösung des Vereins, Liquidatoren

1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Musikabteilung der Sächsischen Landes – und Universitätsbibliothek Dresden. Das Vereinsvermögen ist ausschließlich zu dem in § 1 dieser Satzung definierten Zwecke zu verwenden.
2. Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzender und der Schatzmeister bestellt.

Von der Gründerversammlung einstimmig beschlossen.